Sie sind wie kleine elektrische Stürme in unserem Körper. Diese Energien fließen durch unseren ganzen Körper. Elektrische Impulse lösen chemische Prozesse aus.
Candace B. Pert fand durch ihre Entdeckung der Opiat-Rezeptoren heraus, dass das Immunsystem und das Nervensystem keinesfalls voneinander getrennte Systeme sind, wovon man zuvor ausgegangen war.

Heute ist uns klar, dass auch unser psychisches Wohlempfinden unser Immunsystem beeinflusst und somit unsere Gesundheit. Auf ähnliche Art, wie Gedanken unseren Körper beeinflussen, können wir uns auch vorstellen, dass unsere Gedanken weit über unseren Körper hinaus Wirkung haben.
Um den Vergleich deutlich zu machen: Candace entdeckte Opiat-Rezeptoren auch auf Immunzellen. Das heißt, elektrische Impulse vom Gehirn können unsere Immun-Abwehr beeinflussen. Die Wissenschaft hat mittels einiger Studien den Zusammenhang zwischen fokussierten Gedanken und Heilung studiert.
Wir haben nun eine Vorstellung davon, wie Geist und Körper miteinander interagieren.
Denken wir als nächstes darüber nach, wie die Gedanken mit unserer Außenwelt wechselwirken. Ganz offensichtlich beeinflussen uns Dinge und Personen aus unserer Außenwelt, die wir mit unseren Sinnen (Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen) wahrnehmen. Hier besteht kein Zweifel, dass zum Beispiel der wütende Gesichtsausdruck eines Elternteils die Verfassung des Kindes beeinträchtigt. Es braucht nicht einmal ein ausgesprochenes Wort, allein der Anblick des verärgerten Gesichtsausdrucks der Mutter genügt, um Gedanken mit den entsprechenden Emotionen im Kind auszulösen. Doch wie ist es mit den Dingen, die wir nicht hören, riechen, schmecken, sehen oder direkt fühlen können? Ich spreche nicht nur von künstlichen Wellen, wie Funk, Handystrahlung oder W-Lan, sondern auch von den Gedanken anderer Menschen oder Personengruppen in unserem Umfeld. Wenn elektrische Impulse nach innen, in chemische Prozesse, umgewandelt werden können und wenn chemische Prozesse auch wieder in elektrische Impulse umgewandelt werden, können dann elektrische oder elektromagnetische Impulse – ausgehend von einer Person, auch mit unserer Außenwelt interagieren und unsere Außenwelt dann wieder mit uns? Findet diese Interaktion statt, ohne dass sie uns bewusst ist?
Wir erzeugen eine Ausstrahlung, die nicht nur von unserem Gesichtsausdruck abgelesen werden kann. Die Wissenschaft hat in den letzten ca. 40 Jahren so einiges über das Thema Gedanken und deren Macht herausgefunden. Diese Forschungen haben lediglich noch nicht das Bewusstsein der meisten Menschen erreicht.
Ist die Wissenschaft hier zuverlässig? Klar ist es gesund, zu hinterfragen, was die neusten Erkenntnisse der Wissenschaft uns erzählen und mit dem eigenen Herzen und Verstand `ranzugehen. Die Wissenschaft nimmt die Dinge bis ins Tiefste auseinander und versucht anschließend, die Puzzle-Teile wieder richtig zusammenzufügen. Ein verstandesmäßiger Durchblick von außen nach innen und wieder zurück wird zumindest angestrebt.
Doch kommt es auch vor, dass manche Puzzle-Teile falsch oder gewaltsam zusammengefügt werden – oder gar eines ganz übersehen wurde. Deshalb empfiehlt es sich, bei allen Fakten, die einem vermittelt werden, sein Herz dazu zu schalten, um die Wahrheit zu erkennen.
Dennoch können uns Impulse aus der tiefen, ehrlichen Forschung der Wissenschaft oder/und der eigenen Innenschau von den vielen verwirrenden Gedanken, die im Umlauf sind, wieder zurück auf den eigenen Herzensweg führen. Der Weg, der sich ‚einfach richtig‘ anfühlt. Zur Anregung möchte ich noch hinzufügen, dass neue Entdeckungen zeigen, dass auch das Herz über neuronen-artige Zellen verfügt.
Einfach mal Herzintelligenz googeln!!! https://impulsdialog.de/ueber_uns/blog/ueber-neurone-im-herz-br-unser-herz-kann-mehr-als-gedacht
Zurück zur Macht der Gedanken. Die neusten Forschungen bestätigen, dass wir mit fokussierten Gedanken über unsere genetischen Programme hinauswachsen können. Allein über Gedanken können wir unsere Gesundheit bis hin zur DNA positiv beeinflussen und gezielte Verbesserungen herbeiführen.
Vor über 10 Jahren schnappte ich das erste Mal den Begriff Epigenetik von meinem damaligen Physiklehrer auf. Ein Mitschüler schien sehr aufmerksam gewesen zu sein und berichtete gleich unserer Biolehrerin seine neusten Erkenntnisse. Sie entkräftete seine Aussagen und ging nicht weiter auf das Thema ein. Aber für die damalige Zeit durchaus nachvollziehbar. Heute verstehe ich den Begriff umfassender, und mein Wissen wurde fundierter durch -zig verschiedene Bücher, Vorträge, Seminare, durch meine Ausbildung zur Therapeutin und durch persönliche Erfahrungen.
Zitat aus Dr. Dispenza‘s Buch: „Gedanken sind wirklich wichtig, denn sie verwirklichen sich.“
Nicht nur die Heilung kann über unsere Gedanken herbeigeführt werden. Auch Spitzensportler trainieren mit der Kraft ihrer Gedanken. Sie präzisieren über fokussierte Vorstellungen ihre Techniken und Bewegungsabläufe. Sie erreichen für den Außenstehenden schier unvorstellbare Ergebnisse.
Über den Horizont schauen!
„Das hätte ich mir früher nicht vorstellen können!“ Ich meine hier nicht die ironische, sondern die ernsthafte Version dieses Satzes. Nur weil es nicht in unserem Bewusstsein ist oder wir keine Vorstellung davon haben, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt.
Ein Beispiel: „Ich hätte mir früher nicht vorstellen können, mit Computern sprechen zu können!“ Nur weil ich es mir früher nicht vorstellen oder erklären konnte, ist es trotzdem gut möglich, dass es damals schon in China sprechende Roboter gab. Und da ich heute eine Erklärung und zusätzlich Erfahrung habe, bin ich im Wissen, dass es dieses, mir früher Unvorstellbare gibt. Natürlich gibt es auch heute Dinge, die dem einen oder anderen nicht vorstellbar sind.
Folglich besteht das Potenzial weiterhin darin, scheinbar „Unglaubliches“ herauszufinden. Ist man ständig am Weiter-Forschen, gewöhnt man sich daran, immer wieder überrascht zu werden. Die Phasen des Staunens werden kürzer und Neues wird schneller angenommen und integriert. Das Wunder ist ein Wunder, solange wir keine Erklärung dafür haben. So sind zum Beispiel Spontanheilungen keine Wunder mehr, weil Wissenschaftler begonnen haben, diese zu entmystifizieren. Es gibt -zig klinische Studien und wissenschaftliche Forschungen zu diesem Thema. Und doch scheint die Spontanheilung vielen unserer Mitmenschen noch immer ein großes Wunder zu sein. Grund dafür ist die mangelhafte Verwurzelung dieses Wissens in unserem Bewusstsein.

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