In letzter Zeit habe ich immer wieder das Gefühl: „Irgendetwas ist faul mit mir.“

Ich werde diese Aussage im zweiten Teil erläutern. Doch zuerst erzähle ich über eine positive Wandlung von mir. Ich steige mit dieser Erzählung ein, weil sie zeigt, wie Angst mit Ruhe und einer Portion Vertrauen überwindbar ist und die Angst zum Ende des Prozesses gar nicht mehr als schlimm erscheint.
In der Zwischenzeit habe ich, was meinen Schlaf angeht, ein Stadium erreicht, das ich als fortschrittlich bezeichnen möchte. Ich denke, zumindest ist das zutreffend für meine Verhältnisse. In stressigen Zeiten schlief ich pro Nacht um die 3 Stunden, was mich auf Dauer sehr anstrengte. Zurück hier in Liebelsberg habe ich gelernt, besser abzuschalten und im Schlaf in andere Sphären abzugleiten. Ich habe die verrücktesten Träume, während mein Körper in dieser Zeit ruhen kann. Ich bleibe oft morgens liegen, um mich an meine Träume zu erinnern. Manchmal sind sie erfüllt von realen Bildern und Erlebnissen und ein anderes Mal träume ich ziemlich absurdes Zeug mit den unterschiedlichsten Details und Gefühlen vom Tag. Ich habe gelernt, mich auf das ,Schlafen gehen‘ zu freuen. Ich freue mich auch auf das ,abendlich Runterkommen‘ und ins Bett gehen. Früher verging mir die Freude. Ich hatte fast schon Angst vor dem Stress des Nicht-Einschlafen-Könnens.
Mit Konzentration schaffe ich es meist, nicht in Gedankenspiralen zu verfallen. Es ist so, dass ich meine Gedanken auch laufen lassen kann und sie dabei beobachte. Beziehungsweise, ich kann sie abspielen lassen, ohne dabei in Stress zu verfallen. Ich kann sogar beim Denken einschlafen und dann in den Traum übergleiten. Das passiert mal mehr, mal weniger bewusst. Potenzial zum bewussteren Träumen ist natürlich noch drin. Dieser Übergang in den Schlaf ist, wie wenn sich ein Schalter umlegt und ich mich dann in einem anderen Stadium befinde.
Manchmal konzentriere ich mich auf ein bestimmtes Körperteil, welches meine Aufmerksamkeit braucht. Ich entspanne mich dabei und irgendwann entscheide ich mich, jetzt ist Zeit zu schlafen, drehe mich zur Seite und so widme ich mich dem nächsten Prozess: In den Schlaf fallen.
Natürlich ist dieser Prozess immer ein wenig unterschiedlich und individuell. Also ist es nicht zu 100% möglich, ganz genau zu beschreiben, was dabei jedes Mal in mir vorgeht. Diese Prozesse finden immer irgendwie statt, doch ist es eine Kunst, sie in Worte wiedergeben zu können. Ich bin begeistert, wenn ich bewusst verfolgen kann, was in mir abgeht.
Ich erzähle kurz von einem Traum ohne die ganzen bizarren Details, die eigentlich zum Lachen sind. Es war wohl ein Angsttraum. Unter anderem verfolgte mich in diesem ein Wesen, welches seine Gestalten wechselte. Einmal war es, glaube ich, ein Mamut und im nächsten Moment ein Käse, der aussah wie ein Brie. Naja, ich wusste, im nächsten Moment würde sich der Käse in einen Tyrannosaurus Rex verwandeln wollen. Ich war überzeugt davon, dass mich das Wesen einfach nur ärgern wollte und ich immer vor ihm fliehen musste, denn es hätte mir mit seiner Kraft etwas antun können. Ich musste fliehen, damit ich sicher war. Da sagte ich zu dem Wesen so etwas wie: „Hei, ich weiß, dass dir das einfach nur Spaß macht, aber ich schaffe es nicht, dabei ganz gelassen zu sein und das macht mich traurig. Du siehst, ich habe Tränen in den Augen, weil du dich als nächstes in einen Tyrannosaurus Rex verwandeln möchtest. Also sag ich dir jetzt, dass du das nicht machen sollst. Du siehst die Tränen doch?!“
Genau weiß ich natürlich nicht mehr, was ich sagte. Das Ganze lief auch nicht so langatmig ab, wie Worte ihre Zeit nun mal brauchen. Gedanken nicht in Worte formuliert, sind viel schneller. Auf jeden Fall belästigte mich kein Tyrannosaurus Rex, stattdessen wurde ich schon in die nächste Szene hineingerissen. Die Szenen flossen irgendwie ineinander, sie schienen beide fast gleichzeitig meine Aufmerksamkeit zu verlangen. Naja, nun war dieser Traum wirklich absurd gewesen. Doch es entspannt, wenn ich mir meinen Träumen so bewusst sein kann und sie wahrnehme, wie sie sind und sie sich zum Guten wandeln. Ich fühlte mich aktiv, lebendig und gut.
Zurück zum Thema Angst
Sie ist ein bisschen wie eine Knobelmatheaufgabe, die unlösbar scheint und „volles Eintauchen“ in sie und gleichzeitig den „Überblick bewahren“ verlangt. Da ist die Angst vor etwas und es scheint keine Lösung für diese Angst zu geben. Doch die gibt es. Ich muss nur dranbleiben und knobeln, bis ich über dieses Gefühl der Angst hinwegkomme und die Lösung ganz einfach wird.
Wie knoble ich über so eine Angst hinweg?
Es gibt immer eine Welt, eine andere Betrachtungsweise, in der die Bedrohung nicht mehr so viel Macht hat. Um das Ganze abzukürzen oder besser gesagt den Abschluss vorzuschieben, sage ich: Vertrauen bringt mich/dich/uns in diese andere Welt/Schwingung/Betrachtungsweise.
Mal sehen, ob ich ein Beispiel finde. Ahha. Es gibt eine religiöse Gemeinschaft in Amerika. Sie wissen, dass das Gefühl der Ekstase den Körper in seiner Schwingung wie anhebt. Sie können sich in einen Zustand versetzten, in dem ihnen die Einnahme von giftigem Strychnin in eigentlich gefährlichen Dosen nichts ausmacht. Das Gift hat keine Auswirkung auf sie und sie haben tiefstes Vertrauen und Wissen, dass ihnen nichts passiert. Hier wäre noch ein ganz anderes Kapitel notwendig, um das genauer zu erklären. Eines über Resonanz. Darüber habe ich auch schon geschrieben. Ich werde es noch veröffentlichen.
Doch in diesem Beitrag geht es mir darum, darauf hinzuweisen, dass die Angst, die wir haben, überwindbar ist und vorbeigeht. Ich fühle in mir in letzter Zeit ein hin und her, einen Energiemangel, eine Müdigkeit, Bauchschmerzen, einen Stress und ich habe öfter Angst vor Kleinigkeiten, so wie z.B. davor, jemanden um Hilfe oder Aufklärung zu fragen, wenn ich selber nicht weiterweiß. Mir ist es peinlich, „Vermutlich müsste ich doch sowas wissen, ist der Gedanke. Auch nachts schlafe ich nicht mehr so gut. Ich denke ich bin schlapp und meine, mich auch so zu fühlen.
Ich könnte mich fragen warum?
Zum einen habe ich viel Zeit durch die weggefallenen Tanzstunden, die ich sonst noch so gebe. Ich habe also noch mehr freien Gestaltungsraum, als ich ihn im Vorhinein schon hatte. Freien Gestaltungsraum zu haben, ist das Beste, um all die Dinge aufzuarbeiten, die mir am Herzen liegen. Gleichzeitig ist meine Herausforderung dabei, nicht träge zu werden und in alte Muster zu fallen, mich gleichzeitig nicht stressen zu lassen und meine harmonische Art zu leben und zu schaffen. Es ist eine Umstellung. Ich motiviere mich stetig.
Der nächste Faktor, der mich, vermutlich auch jeden anderen beeinflusst, sind die Gedanken und Gefühle der Gesellschaft um uns, und da das Thema „Corona“ in aller Munde ist, werden wohl auch hier verschiedene Energien ausgesandt, darunter auch Angst. Unser Unterbewusstsein verarbeitet sehr wohl die ganzen Nachrichten und Verhaltensweisen der Menschen im Umfeld. Hier wieder der Verweis zum Thema Resonanz.
All das, was die Tage in mir aufkommt, macht mich in einem Moment närrisch, ungeduldig, traurig oder kraftlos. All die Gefühle haben einen Grund. Es gilt, sie wahrzunehmen und sie zu verändern. Ich weiß, es gibt ein Stadium, in dem mir die Einflüsse von innen und von außen nichts mehr ausmachen, an mir vorbeigehen oder in mir erst gar nicht entstehen. Das heißt im Umkehrschluss, diese Situation ist nicht wirklich schlimm. Und sobald ich und du das sehen, dass diese Situation nicht wirklich schlimm ist, wissen wir, auch die Angst ist nicht wirklich schlimm! Dieses Denken weist darauf hin, dass du und ich auf dem Weg zur Liebe durch das Vertrauen sind. So räumen wir auf der Welt auf. Jeder muss das tun. Natürlich sind das alles nur Worte und es braucht auch das entsprechende Gefühl, den ehrlichen Gedanken zu den Worten. Doch JETZT sage ich: Die Angst ist nicht schlimm!
Zum Abschluss des Eintrages möchte ich noch hinzufügen: Mein großes Bedürfnis ist es, klarer und klarer zu werden. Effizienter, überschauender und schneller zu denken, damit ich die Matheknobelaufgaben besser lösen kann. Denn es ist so, dass all das, was wir denken, unseren Werdegang und unser Wohlempfinden beeinflusst. Für mich gehören übrigens zu diesem Denken die Gefühle mit hinzu. Es ist wie ein Denken mit weitem Bewusstsein. Es ist auch gut den Gedanken fließen zu lassen und, wenn es sein muss, ihn zu konzentrieren, um etwas zu erschaffen oder zu lösen. Umso genauer ich dabei bin, umso sinniger kann ich voranschreiten, umso weniger Zeit ,verschwenden‘ ich und du. Wir wiederholen weniger alte Gewohnheiten und Denkweisen. Also ordentlich bleiben und nur nicht hudeln! 😉 Wir dürfen alten Ängsten nicht zu viel Aufmerksamkeit oder Wichtigkeit geben. Wenn wir wollen, wird jedes Trauma immer und immer leichter, bis es uns in Ruhe lässt. Das gilt auch für Globale Ängste.

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